So Kinders, die Tage sind fast gezählt.
Die vorletzten Eindrücke waren nicht sehr positiv.
Stichwort: Einbürgerung zwecks Konto-Schliessung.
Aber es ist doch alles glatt gelaufen, denn die Existenz unfähiger Bank-Angestellter ist ein internationales Phänomen.
Die Anna ist hier gut angekommen und hat (bis auf die ersten Paar Stunden) gutes Wetter mitgebracht.
Heute hieß es Sight-Seeing und die Niederlage Deutschlands gegen Kroatien.
So langsam kommt hier richtig Freude auf und ein wenig Nervosität.
Marc, Anna und ich haben uns nochmal die to-do-list vor Augen gehalten und Häkchen gesetzt.
Morgen früh früh, sehr früh aufstehen, meinen Koffer packen und ab zur Post damit.
Anschließend das Wochenende überstehen, Montag ein wenig Papier-Kram erledigen und dann heißt es "Macht's gut, ihr Trottel" und "Tschüss Zatze". Es war ne schöne Zeit, doch alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Ich habe hier sicherlich viel gelernt: zum einen habe ich Fortschritte in der Sprache gemacht, zum anderen habe ich persönlich viel gelernt und bestätigt gefunden, was ich zum Teil schon geahnt habe. Nur soviel: Ich liebe es zu reisen und neue Menschen kennen zu lernen, ABER nirgends ist es schöner als zu Hause. Ich bin sehr froh einen solchen Ort zu haben.
Oldenburg, ich komme!
Zum Glück nicht alleine, denn 2000km radelt es sich so sehr einsam, trotz Tomatensoße und keines Käse-Mitliebhabers. Man kann sich seine Freunde ja nicht aussuchen ;)
Das Leben besteht manchmal aus Kompromissen! Wenn ihr also wissen wollt, was wir gerade so treiben, then say G'day to this site:
http://mittelweg.blogspot.com/
Freitag, 13. Juni 2008
Samstag, 7. Juni 2008
KINDAAAS...
sooo Kinders, alle mal her hören:
Papa wird berühmt!
Am Sonntag, 08.06.2008, um 16:30 ins ARD schalten. Ratgeber-Reise. Da gibts das erste deutsche Fernsehen jetzt bunt und in Farbe.
Chao
Papa wird berühmt!
Am Sonntag, 08.06.2008, um 16:30 ins ARD schalten. Ratgeber-Reise. Da gibts das erste deutsche Fernsehen jetzt bunt und in Farbe.
Chao
Dienstag, 20. Mai 2008
Sooooooo.....
...jetzt muss ich mal nachdenken.
Das letzte Mal habe ich Ende März geschrieben. Das ist ganz schön lang her.
Am 31. März habe ich einen weiteren Spanisch-Intensiv-Kurs gemacht. Die Lehrer kannten mich noch von meinem letzten Kurs und haben mich in das höchste Niveau gesteckt. Der kleine Stani zwischen 8 schlauen Spanisch-Philologie-Studenten, einer russischen Tourismus-Zeug-Studentin sowie einem verlorenen, kleinen Kanadier. Auf die Frage wie lange sie schon Spanische lernten, kam ein Schnitt von über fünf Jahren heraus. Die Gruppe war sehr nett und wir waren ein Paar mal zusammen was trinken. Während des Kurses hatte ich das Gefühl viel gelernt zu haben, denn das meiste war komplett neu für mich. Ich weiss es ehrlich gesagt nicht, da das Erlernen der Sprache ein schleichender Prozess ist, den ich nicht so recht greifen kann. Naja, jedenfalls habe ich den Kurs abgeschlossen und mir am Ende auch wieder die "Klausur" angetan und bestanden. Soviel zum Kurs.
Seit einiger Zeit spiele ich hier den Koch. Meine Küche ist gross, ich habe Zeit und Lust, also habe ich Luis und Pedro gefragt, ob sie nicht mit mir und Marc zu Mittag essen wollen. Weil die beiden sonst immer gegangen sind (Mensa-Essen ist hier schlecht und kostet 4.50Euro), fanden sie die Idee gut. Nun ist in meiner Wohnung Mittags wieder die Bude "voll" und die Konversation auf Spanisch. Die Jungs sind cool, es macht immer Spass und meine 4-Gewinnt-Skills sind jetzt auf einem guten Niveau. "La L mortal".
Ich muss sagen, dass ich meine Wohnung mittlerweilse sehr gerne mag. Das liegt vor allem an meinen Mitbewohnern. Es gibt immer irgendetwas Interesantes zu bereden und die sind immer dabei.
Ende April hat Raul zur Feier seines Geburtstags zu sich auf sein Dorf Calatyud geladen. Dort haben wir bei seinen Eltern ein typisches spanisches Fruehstueck genossen: Churros (fritiertes Spritzgebaeck) mit sowas wie Schoko-Pudding. Das entspricht bedingt meiner Vorstellung von Fruehstueck. Anschliessend hat Raul uns ein wenig durch sein Dorf gefuehrt, bis sein Vater uns mit dem Auto abholte und uns zu seiner Finca (sowas wie ein Kleingarten aussehalb der Stadt, nur mit mehr Flaeche) brachte. Dort gab es leckeren Wein und das was mein Mitbewohner unter Grillen versteht: Fleisch und Brot. Immerhin Grillen. Das ist hier in Zaragoza nicht wirklich moeglich. Aber ich arbeite dran. Nach dem Grillen fuhren wir wieder nach Calatyud und lernten einige Freunde von Raul kennen. Die Gerpaeche verliefen eher schleppend, weil seine Freunde doch recht andere Interessen haben als meine restlichen Mitbewohner und ich. Jesus verlagerten uns darauf einfach muede dazusitzen und wenig zu reden, was so foellig in unserer Natur liegt. Abends wurden wir freundlicherweise von Rauls Freund mit dem Auto nach Zaragoza gefahren. Ich kann nur sagen, dass ich jetzt weiss, was Todesaengste sind. Autofahren unterliegt naemlich einigen physikalischen Grenzen, das weiss sogar ich, aber das gehoert wohl nicht zum Allgemeinwissen.
Eines schoenen Wochenendes haben Marc und ich uns endlich aufgemacht zu einer laengst ueberfaelligen Radtour. Ziel: Bolea, das Haus von Pedro. Es war erstaunlich wie gruen die Landschaft um Zaragoza ist. Wir hatten sehr gutes Wetter und nur leichten Gegenwind, sodass Freude und Spass vorprogrammiert waren.
Ein kleiner Vorgeschmack auf unsere grosse Tour. Es war sehr schoen, jedoch waren die letzten Paar Kilometer sehr ernuechternd. Die letzten 5 Kilometer haben wir mal erfahren was einen Bergrauffahren heissen kann. Abends gabs einen kleinen Einkauf im Dorfladen, Tortilla de Patata von mir und einen Tatort. Der naechste Tag fing sehr cool an. Sonnenschein, wenig Wind und alles was man sich am Vorabend langsam hochgequaelt hat rauschte an einem mit einer mir eher zusagenden Geschwindigkeit an uns vorbei. Wir hielten zwischendurch an, um die Aussicht zu geniessen. Berge kurz nach Sonnenaufgang.
Anfang Mai kam Rieke nach Zaragoza. Ihr Urlaub hier war leider nicht sehr gluecklich. Die ersten zwei Tage waren super, jedoch wurde sie danach krank. Und wir haben uns nicht allzuviel von Zaragoza ansehen koennen. Nach einigen Tagen statteten wir dem Hospital in Zaragoza einen Besuch ab und wurden positiv ueberrascht. Nach anfaenglich kleinen buerokratischen Schwierigkeiten, wurde sie untersucht und eine Vordiagnose erstellt. Anschliessend wurde Sie von einem Arzt recht gruendlich untersucht, es wurden einige Proben genommen und nachdem die Ergebnisse da waren, verschireb ihr der Arzt ein Medikament. Das ganze Prozedere hat insegesamt dreieinhal Stunden gedauert, inklusive zwei Stunden, die die Untersuchung der Proben dauerte. Es hat nichts gekostet und alle waren sehr freundlich.
Als es Rieke dann nach zwei Tagen richtig gut ging, brach das Wetter ein und es regnete den ganzen Tag. Bei schlechtem Wetter hat Zaragoza leider nicht soviel zu bieten. Aber wir haben die Vielfalt der Bars genutzt - da koennen Zaragoza nur wenige Staedte das Wasser reichen.
Einen Tag vor Riekes Abreise fuhren wir nach Barcelona und ich habe wieder was gelernt: Es lohnt sich nicht im Internet nach Unterkuenften in Barcelona zu suchen. Rieke und ich haben locker zwei Stunden gesucht und haben nichts gefunden. Also sind wir auf gut Glueck losegefahren und haben uns gedacht, dass wir irgendwo schon was finden werden oder eine Nacht von Bar zur Bar ziehen werden.
Clara ist die Loesung solcher Probleme in Barcelona. Das ist eine Frau, die einen kleinen Stand in der Estacio del Nord in Barcelona hat. Sie hat uns auf Anhieb zwei Hostals in der Naehe dieser Station gefunden - was nicht so einfach ist, weil diese Station touristisch uninteressant gelegen ist - zu vernuenftigen Konditionen. Hat gleich dort angerufen, uns angemeldet, uns einen Stadtplan in die Handgedrueckt und den direkten Weg zur Hostal eingezeichnet. Man bezahlt ihr zehn Prozent des Preises und den Rest in der Hostal. Ich habe mir die Preise der Hostal angesehen und festegstellt, dass wir tatsaechlich nichts draufgezahlt haben. Das Interessante ist auch noch, dass ich am Abend davor bei dieser Hostal angerufen habe und die Dame an der Rezeption mir mitteilte, dass sie ausgebucht seien. Hier ein Dank an Clara. Vitamin-b eben. Falls jemand was in Barcelona sucht, ich habe ihre Nummer und e-mail-adresse.
Wir haben uns noch einen schoenen Abend in Barcelona gemacht, waren im Park und am Strand. Abends wollten wir noch lecker in einer der Bars in der Naehe unserer Hostal essen, denn beim Verlassen der Hostal, sah es dort recht belebt und gemuetlich zu gleich aus. Als wir gegen neun zurueckkehrten wurden wir ein wenig ernuechtert, da alles zu war. Dann haben uns irgendwann zu einem Chinesen verirrt. Wir waren die einzigen Nicht-Asiaten. Das Restaurant hatte eine recht hektische Atmosphere und Rieke ist kein grosser Fan von chinesischem Essen.
Das war unser letzter Abend fuer die naechsten Paar Wochen. Aber es ist schoen zu wissen, dass es die letzte Trennung war.
Am naechsten Morgen um sechs begab sich Rieke auf ihre Rueckreise nach Oldenburg. Ich habe noch ein Kaffee in einer Bar getrunken und um sieben meinen Bus nach Zaragoza genommen. Nachmittags hatte ich sowas wie ein Praktikum. Aber es lief darauf hinaus, dass uns einige Leute einfach ihre Arbeiten bzw. Arbeitsgebiete vorstellen. Fluid-Physik. Anschliessend hatten wir eine Fuehrung in einem Institut, in dem sie auf breiter Basis an jeglichen Formen von Verbrennungs-Prozessen forschen. Das war recht spannend. Aber hatte in meinen Augen rechtviel Ingeniers-Charakter.
Ja. Soooooooooooo....
Hier noch ein Paar Photos
Das letzte Mal habe ich Ende März geschrieben. Das ist ganz schön lang her.
Am 31. März habe ich einen weiteren Spanisch-Intensiv-Kurs gemacht. Die Lehrer kannten mich noch von meinem letzten Kurs und haben mich in das höchste Niveau gesteckt. Der kleine Stani zwischen 8 schlauen Spanisch-Philologie-Studenten, einer russischen Tourismus-Zeug-Studentin sowie einem verlorenen, kleinen Kanadier. Auf die Frage wie lange sie schon Spanische lernten, kam ein Schnitt von über fünf Jahren heraus. Die Gruppe war sehr nett und wir waren ein Paar mal zusammen was trinken. Während des Kurses hatte ich das Gefühl viel gelernt zu haben, denn das meiste war komplett neu für mich. Ich weiss es ehrlich gesagt nicht, da das Erlernen der Sprache ein schleichender Prozess ist, den ich nicht so recht greifen kann. Naja, jedenfalls habe ich den Kurs abgeschlossen und mir am Ende auch wieder die "Klausur" angetan und bestanden. Soviel zum Kurs.
Seit einiger Zeit spiele ich hier den Koch. Meine Küche ist gross, ich habe Zeit und Lust, also habe ich Luis und Pedro gefragt, ob sie nicht mit mir und Marc zu Mittag essen wollen. Weil die beiden sonst immer gegangen sind (Mensa-Essen ist hier schlecht und kostet 4.50Euro), fanden sie die Idee gut. Nun ist in meiner Wohnung Mittags wieder die Bude "voll" und die Konversation auf Spanisch. Die Jungs sind cool, es macht immer Spass und meine 4-Gewinnt-Skills sind jetzt auf einem guten Niveau. "La L mortal".
Ich muss sagen, dass ich meine Wohnung mittlerweilse sehr gerne mag. Das liegt vor allem an meinen Mitbewohnern. Es gibt immer irgendetwas Interesantes zu bereden und die sind immer dabei.
Ende April hat Raul zur Feier seines Geburtstags zu sich auf sein Dorf Calatyud geladen. Dort haben wir bei seinen Eltern ein typisches spanisches Fruehstueck genossen: Churros (fritiertes Spritzgebaeck) mit sowas wie Schoko-Pudding. Das entspricht bedingt meiner Vorstellung von Fruehstueck. Anschliessend hat Raul uns ein wenig durch sein Dorf gefuehrt, bis sein Vater uns mit dem Auto abholte und uns zu seiner Finca (sowas wie ein Kleingarten aussehalb der Stadt, nur mit mehr Flaeche) brachte. Dort gab es leckeren Wein und das was mein Mitbewohner unter Grillen versteht: Fleisch und Brot. Immerhin Grillen. Das ist hier in Zaragoza nicht wirklich moeglich. Aber ich arbeite dran. Nach dem Grillen fuhren wir wieder nach Calatyud und lernten einige Freunde von Raul kennen. Die Gerpaeche verliefen eher schleppend, weil seine Freunde doch recht andere Interessen haben als meine restlichen Mitbewohner und ich. Jesus verlagerten uns darauf einfach muede dazusitzen und wenig zu reden, was so foellig in unserer Natur liegt. Abends wurden wir freundlicherweise von Rauls Freund mit dem Auto nach Zaragoza gefahren. Ich kann nur sagen, dass ich jetzt weiss, was Todesaengste sind. Autofahren unterliegt naemlich einigen physikalischen Grenzen, das weiss sogar ich, aber das gehoert wohl nicht zum Allgemeinwissen.
Eines schoenen Wochenendes haben Marc und ich uns endlich aufgemacht zu einer laengst ueberfaelligen Radtour. Ziel: Bolea, das Haus von Pedro. Es war erstaunlich wie gruen die Landschaft um Zaragoza ist. Wir hatten sehr gutes Wetter und nur leichten Gegenwind, sodass Freude und Spass vorprogrammiert waren.
Ein kleiner Vorgeschmack auf unsere grosse Tour. Es war sehr schoen, jedoch waren die letzten Paar Kilometer sehr ernuechternd. Die letzten 5 Kilometer haben wir mal erfahren was einen Bergrauffahren heissen kann. Abends gabs einen kleinen Einkauf im Dorfladen, Tortilla de Patata von mir und einen Tatort. Der naechste Tag fing sehr cool an. Sonnenschein, wenig Wind und alles was man sich am Vorabend langsam hochgequaelt hat rauschte an einem mit einer mir eher zusagenden Geschwindigkeit an uns vorbei. Wir hielten zwischendurch an, um die Aussicht zu geniessen. Berge kurz nach Sonnenaufgang.
Anfang Mai kam Rieke nach Zaragoza. Ihr Urlaub hier war leider nicht sehr gluecklich. Die ersten zwei Tage waren super, jedoch wurde sie danach krank. Und wir haben uns nicht allzuviel von Zaragoza ansehen koennen. Nach einigen Tagen statteten wir dem Hospital in Zaragoza einen Besuch ab und wurden positiv ueberrascht. Nach anfaenglich kleinen buerokratischen Schwierigkeiten, wurde sie untersucht und eine Vordiagnose erstellt. Anschliessend wurde Sie von einem Arzt recht gruendlich untersucht, es wurden einige Proben genommen und nachdem die Ergebnisse da waren, verschireb ihr der Arzt ein Medikament. Das ganze Prozedere hat insegesamt dreieinhal Stunden gedauert, inklusive zwei Stunden, die die Untersuchung der Proben dauerte. Es hat nichts gekostet und alle waren sehr freundlich.
Als es Rieke dann nach zwei Tagen richtig gut ging, brach das Wetter ein und es regnete den ganzen Tag. Bei schlechtem Wetter hat Zaragoza leider nicht soviel zu bieten. Aber wir haben die Vielfalt der Bars genutzt - da koennen Zaragoza nur wenige Staedte das Wasser reichen.
Einen Tag vor Riekes Abreise fuhren wir nach Barcelona und ich habe wieder was gelernt: Es lohnt sich nicht im Internet nach Unterkuenften in Barcelona zu suchen. Rieke und ich haben locker zwei Stunden gesucht und haben nichts gefunden. Also sind wir auf gut Glueck losegefahren und haben uns gedacht, dass wir irgendwo schon was finden werden oder eine Nacht von Bar zur Bar ziehen werden.
Clara ist die Loesung solcher Probleme in Barcelona. Das ist eine Frau, die einen kleinen Stand in der Estacio del Nord in Barcelona hat. Sie hat uns auf Anhieb zwei Hostals in der Naehe dieser Station gefunden - was nicht so einfach ist, weil diese Station touristisch uninteressant gelegen ist - zu vernuenftigen Konditionen. Hat gleich dort angerufen, uns angemeldet, uns einen Stadtplan in die Handgedrueckt und den direkten Weg zur Hostal eingezeichnet. Man bezahlt ihr zehn Prozent des Preises und den Rest in der Hostal. Ich habe mir die Preise der Hostal angesehen und festegstellt, dass wir tatsaechlich nichts draufgezahlt haben. Das Interessante ist auch noch, dass ich am Abend davor bei dieser Hostal angerufen habe und die Dame an der Rezeption mir mitteilte, dass sie ausgebucht seien. Hier ein Dank an Clara. Vitamin-b eben. Falls jemand was in Barcelona sucht, ich habe ihre Nummer und e-mail-adresse.
Wir haben uns noch einen schoenen Abend in Barcelona gemacht, waren im Park und am Strand. Abends wollten wir noch lecker in einer der Bars in der Naehe unserer Hostal essen, denn beim Verlassen der Hostal, sah es dort recht belebt und gemuetlich zu gleich aus. Als wir gegen neun zurueckkehrten wurden wir ein wenig ernuechtert, da alles zu war. Dann haben uns irgendwann zu einem Chinesen verirrt. Wir waren die einzigen Nicht-Asiaten. Das Restaurant hatte eine recht hektische Atmosphere und Rieke ist kein grosser Fan von chinesischem Essen.
Das war unser letzter Abend fuer die naechsten Paar Wochen. Aber es ist schoen zu wissen, dass es die letzte Trennung war.
Am naechsten Morgen um sechs begab sich Rieke auf ihre Rueckreise nach Oldenburg. Ich habe noch ein Kaffee in einer Bar getrunken und um sieben meinen Bus nach Zaragoza genommen. Nachmittags hatte ich sowas wie ein Praktikum. Aber es lief darauf hinaus, dass uns einige Leute einfach ihre Arbeiten bzw. Arbeitsgebiete vorstellen. Fluid-Physik. Anschliessend hatten wir eine Fuehrung in einem Institut, in dem sie auf breiter Basis an jeglichen Formen von Verbrennungs-Prozessen forschen. Das war recht spannend. Aber hatte in meinen Augen rechtviel Ingeniers-Charakter.
Ja. Soooooooooooo....
Hier noch ein Paar Photos
Dienstag, 25. März 2008
Es ist mal wieder an der Zeit....
Ja, ja, Ich muss zugeben: Kritik an meinem Blogverhalten, vor allem bezüglich der Häufigkeit der Einträge, ist durchaus angebracht.
Habe gerade meinen letzten Eintrag überflogen und festgestellt, dass seitdem einige Dinge passiert sind und ich bestimmt die Hälfte schon vergessen habe. Ich versuche mal, ob ich noch ein Paar Dinge zusammenkratzen kann.
Den dreiwöchigen Spanischkurs habe ich abgeschlossen. Ich habe das Gefühl einiges gelernt zu haben, aber die Umsetzung des Wissens in der aktiven Sprache ist schwer.
Dann waren zwei Freunde von Marc in Zaragoza, Stefan und Gregory. Mit ihnen habe ich mir das erste und vorerst auch das letzte Mal die Erasmus-Party--Kneipe gegeben. Es war ganz ok, aber nicht mein Fall. Zu viele, zu coole und vor allem english-sprechende Erasmus-Studeten in Spanien. Man trifft ein Paar Leute, sagt sich "Hola, ¿qué tal?" und geht weiter. Marc ist gar nicht erst rein gegangen. Ich habe mich mit Stefan und Gregory rein gewagt, ein bischen getanzt und ein Bierchen getrunken, aber es wollte keine Stimmung aufkommen. Irgendwann hab ich die beiden verloren, die sind irgendwelchen Französinen nachgezogen. Ich habe dann irgendwann draussen Soraya, ihren Freund und ein Paar andere Spanier getroffen. Soraya ist eine Mitbewohnerin von Rica, Spanierin und lernt Deutsch, ihr Freund ist Debian-Maintainer. Wir haben uns sehr nett unterhalten und sind dann irgendwann gemeinsam Richtung Heimat aufgebrochen. Ich habe mit Soraya abgemacht, dass wir uns regelmässig treffen und mit einander reden, sie auf Deutsch und ich auf Spanisch, und uns gegenseitig korrigieren. Mal sehen wie das funktioniert.
Seit einigen Wochen besuche ich auch die "fisica de fluidos". Dort sitze ich allein mit einem sehr netten Spanier namens Pedro und der Professorin. Das ist ein wenig seltsam und auch nicht ganz einfach. Pedro ist ganz gut, Physik ist sein Zweitstudium, das er irgendwann Mitten in seinem Ingenieursstudium angefangen hat. Mit ihm habe ich auch einen Deal bezüglich der Sprache gemacht. Er möchte gerne mehr Englisch reden um einfach mehr Praxis zu haben. Das machen wir immer nach der Vorlesung und dafür verbessert er mein Spanisch und hilft mir bei komischen Satzkontruktionen. Er hat mich auf sein Dorf eingeladen, wo wir einen Tortilla-Kochwettbewerb machen werden. Denn er sagte, dass sein Vater die beste Tortilla mache die es gebe, woraufhin ich - bescheiden wie ich bin - widersprach und gesagt habe, dass ich die beste Tortilla mache. Wir werden es sehen, auch wenn ich vermutlich eine Niederlage nicht vermeiden kann, aber dabei sein ist alles und wer weiss, vielleicht kann ich ein Unentschieden rausholen. Ich habe zumindest sehr viel geübt in letzter Zeit. Offizielle Ergebnisse werden veröffentlicht.
Ich hatte noch mehr schöne Abende hier. Möchte aber nicht von allen berichten, denn ich möchte niemanden in die Verlegenheit bringen diesen Eintrag nicht zu Ende lesen zu wollen. :)
Am Freitag dem 07.03.08 habe ich morgens um 5:30 meine Wohnung verlassen und bin nach Barcelona aufgebrochen, wo ich mich mit der Rieke getroffen habe. Dort haben wir zwei schöne Tage verbracht, inklusive ein bischen Sightseeing.
Hier ein Paar Bilder aus Barcelona: Das ist die Sagrada Familia, eine von Gaudí geplante und bis zu seinem Tod erbaute Basilika. Von aussen ist sie schön, von innen eine riesen Baustelle. Der Eintritt von 8€ pro Person lohnt sich nicht.






Am Samstag kam dann der Marc in Barcelona an und es ging sofort weiter nach Llanca. Von dort sind wir gleich von der Familie Wessels abgeholt worden und sie brachten uns nach Rabós, ein Dorf von ca 200 Seelen in der Nähe der Französischen Grenze. Dort versorgten sie uns mit Essen und natürlich einer Flasche Bürgermeisterwein. Nachdem wir lecker gegessen und ein bischen gequatscht haben, bezogen wir das Haus der Familie Schädler (Marcs Familie). Als zweite Aktion habe ich erstmal - nachdem ich von der Möglichkeit erfahren habe - erstmal einen Kanister Bürgermeisterwein geholt. Der sog. Bürgermeister - um die Entstehung der Bezeichnung herrschen viele unterschiedliche Gerüchte - ist ein Mann, der in seiner Garage einen netten Vorrat an selbstgemachtem Wein besitzt und bereit ist diesen kostengünstig mit allen Willigen zu teilen. Nach einem kleinen Plausch auf Dorf-Spanisch und einer Probe seines Sortiments entschieden wir uns für 8 Liter des schwarzen (also roten) Weins.
Nach einem gemütlichen Spaziergang zur sog. Schönen Stelle - der Name verspricht nicht zu viel - und ein wenig Bürgermeisterwein ging es zeitig ins Bett. Am nächsten Morgen kauften wir den kleinen Dorf-Laden leer und warteten auf den Rest der Schädler-Familie die im Laufe des Tages in Rabos ankommen sollte. Im Schlepptau: unsere Räder. Ich habe mich an dem Morgen fleissig im Tortilla machen geübt.


Spanische Tortilla
Die nächsten Tage waren alle sehr schön. Wir haben viel gelacht, geredet, gegessen, getrunken und sind viel gewandert. Ich werde nicht alle Tage kommentieren, denn dann bin ich selbst die, die bis hierhin gelesen haben auch los. Stattdessen gibt es noch ein Paar Bilder. Von denen wir (die Schädlers, allen voran Jens, der Fotograf der Kübelböcks: Karl-Heinz und Rieke und ich) mehr als 2800 gemacht haben. Und es sind noch nicht alle, denn die Wessels dürften auch eine Menge Fotos haben.
Hier nochmals ein sehr herzliches Dankeschön an die Schädler-Familie. Es war ein sehr schöner Urlaub und es hat sehr viel Spass gemacht. Ebenfalls einen ganz lieben Gruss an die Kübelböcks: In Oldenburg kriegt ihr auch eine Revanche im Doppelkopf. Und auch einen Gruss an die Wessels, korrekt, korrekt :) Hoffe ihr seid alle gut im verschneiten Deutschland angekommen.
Nun halte ich meine Klappe und es gibt ein Paar Fotos. Chao y Saludos de Zaragoza - Expo2008

































So muss Urlaub sein. Daran könnte ich mich gewöhnen...
Es sind nicht alle Bilder von mir. Wenn jemand was dagegen hat, eben ein Kommentar und das Foto verschwindet.
Habe gerade meinen letzten Eintrag überflogen und festgestellt, dass seitdem einige Dinge passiert sind und ich bestimmt die Hälfte schon vergessen habe. Ich versuche mal, ob ich noch ein Paar Dinge zusammenkratzen kann.
Den dreiwöchigen Spanischkurs habe ich abgeschlossen. Ich habe das Gefühl einiges gelernt zu haben, aber die Umsetzung des Wissens in der aktiven Sprache ist schwer.
Dann waren zwei Freunde von Marc in Zaragoza, Stefan und Gregory. Mit ihnen habe ich mir das erste und vorerst auch das letzte Mal die Erasmus-Party--Kneipe gegeben. Es war ganz ok, aber nicht mein Fall. Zu viele, zu coole und vor allem english-sprechende Erasmus-Studeten in Spanien. Man trifft ein Paar Leute, sagt sich "Hola, ¿qué tal?" und geht weiter. Marc ist gar nicht erst rein gegangen. Ich habe mich mit Stefan und Gregory rein gewagt, ein bischen getanzt und ein Bierchen getrunken, aber es wollte keine Stimmung aufkommen. Irgendwann hab ich die beiden verloren, die sind irgendwelchen Französinen nachgezogen. Ich habe dann irgendwann draussen Soraya, ihren Freund und ein Paar andere Spanier getroffen. Soraya ist eine Mitbewohnerin von Rica, Spanierin und lernt Deutsch, ihr Freund ist Debian-Maintainer. Wir haben uns sehr nett unterhalten und sind dann irgendwann gemeinsam Richtung Heimat aufgebrochen. Ich habe mit Soraya abgemacht, dass wir uns regelmässig treffen und mit einander reden, sie auf Deutsch und ich auf Spanisch, und uns gegenseitig korrigieren. Mal sehen wie das funktioniert.
Seit einigen Wochen besuche ich auch die "fisica de fluidos". Dort sitze ich allein mit einem sehr netten Spanier namens Pedro und der Professorin. Das ist ein wenig seltsam und auch nicht ganz einfach. Pedro ist ganz gut, Physik ist sein Zweitstudium, das er irgendwann Mitten in seinem Ingenieursstudium angefangen hat. Mit ihm habe ich auch einen Deal bezüglich der Sprache gemacht. Er möchte gerne mehr Englisch reden um einfach mehr Praxis zu haben. Das machen wir immer nach der Vorlesung und dafür verbessert er mein Spanisch und hilft mir bei komischen Satzkontruktionen. Er hat mich auf sein Dorf eingeladen, wo wir einen Tortilla-Kochwettbewerb machen werden. Denn er sagte, dass sein Vater die beste Tortilla mache die es gebe, woraufhin ich - bescheiden wie ich bin - widersprach und gesagt habe, dass ich die beste Tortilla mache. Wir werden es sehen, auch wenn ich vermutlich eine Niederlage nicht vermeiden kann, aber dabei sein ist alles und wer weiss, vielleicht kann ich ein Unentschieden rausholen. Ich habe zumindest sehr viel geübt in letzter Zeit. Offizielle Ergebnisse werden veröffentlicht.
Ich hatte noch mehr schöne Abende hier. Möchte aber nicht von allen berichten, denn ich möchte niemanden in die Verlegenheit bringen diesen Eintrag nicht zu Ende lesen zu wollen. :)
Am Freitag dem 07.03.08 habe ich morgens um 5:30 meine Wohnung verlassen und bin nach Barcelona aufgebrochen, wo ich mich mit der Rieke getroffen habe. Dort haben wir zwei schöne Tage verbracht, inklusive ein bischen Sightseeing.
Hier ein Paar Bilder aus Barcelona: Das ist die Sagrada Familia, eine von Gaudí geplante und bis zu seinem Tod erbaute Basilika. Von aussen ist sie schön, von innen eine riesen Baustelle. Der Eintritt von 8€ pro Person lohnt sich nicht.
Am Samstag kam dann der Marc in Barcelona an und es ging sofort weiter nach Llanca. Von dort sind wir gleich von der Familie Wessels abgeholt worden und sie brachten uns nach Rabós, ein Dorf von ca 200 Seelen in der Nähe der Französischen Grenze. Dort versorgten sie uns mit Essen und natürlich einer Flasche Bürgermeisterwein. Nachdem wir lecker gegessen und ein bischen gequatscht haben, bezogen wir das Haus der Familie Schädler (Marcs Familie). Als zweite Aktion habe ich erstmal - nachdem ich von der Möglichkeit erfahren habe - erstmal einen Kanister Bürgermeisterwein geholt. Der sog. Bürgermeister - um die Entstehung der Bezeichnung herrschen viele unterschiedliche Gerüchte - ist ein Mann, der in seiner Garage einen netten Vorrat an selbstgemachtem Wein besitzt und bereit ist diesen kostengünstig mit allen Willigen zu teilen. Nach einem kleinen Plausch auf Dorf-Spanisch und einer Probe seines Sortiments entschieden wir uns für 8 Liter des schwarzen (also roten) Weins.
Nach einem gemütlichen Spaziergang zur sog. Schönen Stelle - der Name verspricht nicht zu viel - und ein wenig Bürgermeisterwein ging es zeitig ins Bett. Am nächsten Morgen kauften wir den kleinen Dorf-Laden leer und warteten auf den Rest der Schädler-Familie die im Laufe des Tages in Rabos ankommen sollte. Im Schlepptau: unsere Räder. Ich habe mich an dem Morgen fleissig im Tortilla machen geübt.
Die nächsten Tage waren alle sehr schön. Wir haben viel gelacht, geredet, gegessen, getrunken und sind viel gewandert. Ich werde nicht alle Tage kommentieren, denn dann bin ich selbst die, die bis hierhin gelesen haben auch los. Stattdessen gibt es noch ein Paar Bilder. Von denen wir (die Schädlers, allen voran Jens, der Fotograf der Kübelböcks: Karl-Heinz und Rieke und ich) mehr als 2800 gemacht haben. Und es sind noch nicht alle, denn die Wessels dürften auch eine Menge Fotos haben.
Hier nochmals ein sehr herzliches Dankeschön an die Schädler-Familie. Es war ein sehr schöner Urlaub und es hat sehr viel Spass gemacht. Ebenfalls einen ganz lieben Gruss an die Kübelböcks: In Oldenburg kriegt ihr auch eine Revanche im Doppelkopf. Und auch einen Gruss an die Wessels, korrekt, korrekt :) Hoffe ihr seid alle gut im verschneiten Deutschland angekommen.
Nun halte ich meine Klappe und es gibt ein Paar Fotos. Chao y Saludos de Zaragoza - Expo2008
Es sind nicht alle Bilder von mir. Wenn jemand was dagegen hat, eben ein Kommentar und das Foto verschwindet.
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